Hans Ritzmann († 2022) hat alle Werke von Albert Bächtold in bester Wilchinger Mundart eingesprochen. Wir stellen Ihnen zunächst drei Titel zur Verfügung (vollständig nur über Spotify):
zu: D Sprooch isch de Spiegel vom ene Volk
Im Buch ‘D Sprooch isch de Spiegel vom ene Volk’ sind Ausschnitte aus sechs verschiedenen Büchern von Albert Bächtold vereint. Sie geben in gebotener Kürze Einblick in die Erzählkunst des Wilchinger Dichters, der die Mundart zu einer Sprache macht, die Alltagsbegebenheiten oder auch schwierige Erlebnisse bedeutungsvoll und tiefsinnig wiedergibt.
zu: De goldig Schmid
Dieser 1942 erschienene, in sich geschlossene Roman handelt von einem Wilchinger Waisenbuben, der in die USA auswandert, als reicher Ölmagnat zurückkehrt, die Villa Haslach erwirbt und dort grossartig, aber auch grosszügig lebt. Einerseits treibt ihn das Heimweh, andererseits will er sich an seinen ehemaligen Mitbürgern rächen. Die Geschichte nimmt ein unerwartetes Ende.
zu Pjotr Ivànowitsch
Der Roman ‘Pjotr Ivànowitsch’ schildert die Erlebnisse des jungen Lehrers Albert Bächtold während seiner Ukraine- und Russlandjahre 1913–1918. Der Autor hält darin nicht nur den – manchmal heiklen – persönlichen Weg durch diese Umbruchzeit fest, er weitet auch “als grööschte Zuelueger vo der Wältgschicht” in farbigen Detailschilderungen den Blick auf die grossen und in ihren Auswirkungen tragischen Erlebnisse jener Revolutionszeit.
Ausschnitte aus dem Film «z Kiew redt me Mundart». Albert Bächtolds Leben wurde unter Leitung des Schaffhauser Künstlers Beat Toniolo in einem Kurzfilm von 30 Minuten dargestellt.
Albert Bächtolds Leben wurde unter Leitung des Schaffhauser Künstlers Beat Toniolo in einem Kurzfilm von 30 Minuten dargestellt.